Allgemeine Infos

Von 12. Juli bis 14. September 2008 ist der Wiener Rathausplatz ein pulsierender Treffpunkt für Musikliebhaber und Nachtschwärmer – mit gratis Filmvorführungen und kulinarischen Köstlichkeiten. Vor der Kulisse des beleuchteten Rathauses lässt nach Einbruch der Dunkelheit ein erstklassiges Programm auf einer Riesen-leinwand das Herz jedes Musikfreunds höher schlagen. Dabei spannt sich der Reigen der Klassik-Superhits von Oper und Operette über Tanz bis zu Konzertaufführungen.

Feinster Sand und Palmen, Sportarten wie Beachvolleyball und -soccer, aber auch Feuershows und Tanzabende bieten von 15. Mai bis 7. September 2008 mitten in Wien bei „Sand in the City“ Strandspaß pur. Im neuen Spa & Wellnessbereich locken Whirlpools, ein Swimmingpool sowie eine Massagelounge. Zahlreiche Liegen, 14 Beachbars und eine blickdichte Umzäunung sorgen für ein “Oasengefühl“.

Auch die Promenaden des Donaukanals an der Altstadt verwandeln sich im Sommer zu urbanen Stränden mit Bars, Cafés und Restaurants, Liegen und einer Bademöglichkeit.

Kunst & Kultur

Für die umfangreichen Sammlungen des Kaiserhauses wurde das Kunsthistorische Museum nahe der Hofburg erbaut. Mit seiner Kollektion bedeutender Werke und der weltgrößten Bruegel-Sammlung zählt es heute zu den bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt. Zahlreiche Hauptwerke der abendländischen Kunst, darunter Raffaels "Madonna im Grünen", Vermeers "Malkunst", die Infantinnen-Bilder von Velazquez, Meisterwerke von Rubens, Rembrandt, Dürer, Tizian und Tintoretto beherbergt die Gemäldegalerie.

In der Kunstkammer befinden sich Raritäten aus den einstigen Kunst- und Wunderkammern der Habsburger und die Antiken- und Ägyptisch-orientalischen Sammlung fasziniert mit Schätzen rätselhafter Kulturen vergangener Zeiten.

Das MuseumsQuartier Wien (MQ), in unmittelbarer Nähe des Kunsthistorischen Museums, gehört zu den zehn größten Kulturarealen der Welt. Am Rand der Altstadt, in den ehemaligen kaiserlichen Hofstallungen, vereint es auf einer Fläche von 60.000 m2 Einrichtungen verschiedenster Kunstsparten, Restaurants, Cafés und Shops in  einer postmodernistischen Kombination von barocken Gebäuden mit moderner Architektur. Eine quicklebendige Lokal-Szene macht den Museums-Bezirk noch attraktiver. Schauen und sich-zeigen ist hier angesagt, und vor allem: genießen!

 

Nightlife

Nur ein paar Gassen entfernt vom Museumsquartier hat sich am Spittelberg ein reizvoller Mix von Lokalen, Geschäften und Kunsthandwerk entwickelt. Wer vom Spittelberg in Richtung Gürtel wandert, findet in den alten Stadtbahnbögen Dutzende kleine, trendige Lokale, die abends den Bereich vom Lerchenfelder bis zum Döblinger Gürtel beleben.

Im Bermuda-Dreieck in der Altstadt reiht sich eine Bar an die andere, in den Abendstunden herrscht reges, zuweilen turbulentes Treiben. Stiller und für gehobene Ansprüche präsentiert sich das Viertel rund um Bäckerstraße und Sonnenfelsgasse.

Besonders attraktiv ist der Wiener Naschmarkt, ein bunter Schauplatz für Handel mit Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch, der sich in den letzten Jahren zu einem multi-ethnischen Treff entwickelt hat. Im benachbarten Freihaus-Viertel reicht das Angebot von Kaffeehäusern, einer Kochbuchhandlung, in der auch gekocht wird, bis hin zu urigen Studentenlokalen.

Restaurants

Die Zutaten für die Wiener Küche sind denkbar einfach: Man nehme die besten kulinarischen Traditionen aus Böhmen, Österreich, Ungarn und dem Balkan und vermische sie zu außergewöhnlichen Leckerbissen und Gustostückerln.

Das Beste, was man über die Ess-Szene einer Stadt sagen kann, ist: Sie ehrt Traditionen, ohne in langweiliger Altbackenheit oder kitschiger Ehrfurcht zu ersticken, und sie adaptiert leichtfüßig die Frische zeitgenössischer Gastrokultur für sich. Wien hat viele solche schicke und junge Lokale. Und fast wöchentlich kommen neue Ess-, Trink-, und Treff-punkte dazu, deren Publikum, Flair und Ambiente man nur beinahe überall auf der Welt findet: weil sich hier zur multikulturellen, urbanen und vielschichtigen Offenheit, die hippe Lokale weltweit prägt, jenes Quäntchen historischer Authentizität gesellt, das man für Geld nicht kaufen kann.

 

Shopping

Wiens hippste Einkaufsmeile ist wohl die Mariahilfer Straße zwischen Altstadt und Westbahnhof. Hier locken hunderte Geschäfte mit Mode, Schmuck und Accessoires. In der Altstadt, rund um Kärntner Straße, Graben und Kohlmarkt ballen sich Nobel-Läden, Juweliere und Parfümerien. Und samstags wird der Flohmarkt zum Paradies für Kuriositäten-Sammler & Souvenir-Jäger.

Maximales Shoppingerlebnis auf minimalem Raum bietet die Kirchengasse. Unweit der Wiener Einkaufsmeile Mariahilfer Straße präsentieren kleine Ladenlokale junges Fashiondesign und Streetwear, rare Sneakers und ausgefallene Sachen für Kinder.
Nach Neubaugasse und Lindengasse hat sich im Kreativbezirk Neubau die Kirchengasse als weitere Mini-Shoppingmeile abseits des Mainstreams etabliert. Ein gelungenes Beispiel dafür ist At First Sight, das junges Fashiondesign aus Wien, Berlin und Tokio führt. Neben den aktuellen Kollektionen von JCHoerl, Modern Martyr und Boessert/Schorn offerieren die Inhaberinnen Vivien Sakura Brandl und Tina Haslinger auch ihre eigenen Labels vee es bee und inbestform.

Der Kaufrausch wird praktischerweise gleich nebenan fortgesetzt: Bei Zapateria versetzen rare Modelle von Adidas Originals, Gola und Onitsuka Tiger Sneakerfans ins Schwärmen. Wobei Coolness keine Frage des Alters ist, denn bei Herr und Frau Klein nur ein paar Schritte entfernt gibt es lässige Bodys für die Kleinsten und garantiert unkitschige Shirts, Hosen und Kleider für die etwas Größeren. Ebenfalls im Angebot: Kinderwägen, Laufräder und Praktisches rund ums Wickeln.